Freitag, 24. Mai 2013

Are you sure you want to quit?


Warum will man es?

=> zu viel Stress?
=> man wird missverstanden?
=> man sieht keinen anderen Ausweg?
=> viele Probleme?
=> schlimme Vergangenheit?
=> Hilfe kommt zu spät?
=> Träume zerplatzen?
=> Angst vor sich selbst?

es gibt mit Sicherheit viele Aspekte, aber...
... wie sieht das Leben danach aus?
=> Verurteilung?
=> noch mehr Probleme?
=> Alleinsein?
=> Wiedergeburt?
 => Glück?
=> Pech?
 
man weiß es nie, man weiß nie, wie es weitergeht!
Ich habe viel durchgemacht, konnte alles gut verkraften, aber wenn plötzlich
jemand vor dir steht und dir etwas in die Hand drückt und sagt:
"Bring dich um!"
fängt man doch etwas nachzudenken und man fragt sich, was ist schief gelaufen?

Liegt es an:
=> mir?
=> den anderen?
=> der Situation?
=> dem Lebensweg?
=> meinem Umfeld?

Ich weiß es nicht!     
Ich habe viel gelernt, aber ich habe nie gelernt, mit so einer Situation umzugehen.
Ich wusste in dem Moment gar nicht, wie ich reagieren sollte.
Aber eines war mir in diesem Moment klar:
"Ich werde niemanden diese Arbeit abnehmen!"
"Ich werde niemanden diesen Gefallen tun!"
  
Zwei Sachen weiß ich definitv:
1. Die Liebe einer Mutter ist unendlich.
2. Suizid löst keine Probleme, aber es beendet sie!   

          

   

Donnerstag, 23. Mai 2013

Narben







Warum machen sich so viele über die Narben lustig?

Viele sehen die Narben und verstehen nicht, was in dem Moment in einem Menschen vorgegangen sein muss.
Vieleicht hat dieser Mensch gerade ein schlimmes Erlebnis hinter sich?!
Statt über ihn zu urteilen, sollte man lieber nach den Hintergründen fragen, was
passiert ist und ob man helfen kann?!

Verspottung, Demütigung und Vorwürfe bringen nichts!
Ganz im Gegenteil, dadurch wird die Situation noch schlimmer...

Irgendwann kommt ein Schnitt, der zu tief ging (gewollt oder ungewollt sei dahin gestellt) und dann fragen sich viele wie es dazu kommen konnte?

In dem Fall sollten vielleicht die jenigen, die darüber spotten, urteilen und lästern sich einmal Gedanken machen?

Niemand kann sich sein Leben aussuchen, aber jeder kann sein Umfeld aussuchen und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Situation irgendwann so schlimm eskaliert, dass es früher oder später vorbei sein kann.

Ich hätte mir damals gewünscht, dass man mich unterstützt hätte und mir zur Seite gestanden hätte, aber leider kam die Einsicht der Menschheit einfach zu spät...

Jemand der ein SVV hat, kann auf blöde Sprüche verzichten.
Jemand der SVV hat, der bettelt förmlich um Hilfe.

Lebe - Sterbe



Es ist wirklich so, wenn man am Leben ist, hacken alle nur auf "uns" rum.
"Wir" bekommen nur Vorwürfe und "wir" sind eh an allem Schuld.

"Wir" werden enttäuscht, verletzt, gehasst, verurteilt und gedemütigt.

Aber plötzlich steht die Todesanzeige in der Zeitung und "wir" waren die besten Menschen der Welt. "Wir" waren so unglaublich lieb und wurde ja von jedem geliebt!
Andauernd ist dann die Rede, wie sehr man "uns" doch vermisse...

Kann es nicht mal anders herum sein?


Ganz ehrlich?

Die Menschheit hat sich so verändert.
Alle denken nur an sich selber...

Ich!



Der Text spricht für sich.

Ich hasse es einfach, wenn viele meinen sie könnten über mich urteilen obwohl sie mich gar nicht kennen...

Ich bilde mir grundsätzlich selbst ein Bild über die Menschen mit denen ich was zutun habe, denn mir ist es egal, wie andere darüber denken...
 Zu mir kann der Mensch schon ganz anders sein...

Man kann mir sogar sehr gut vertrauen, denn ich kann schweigen wie ein Grab, aber wehe
man vereltzt mein Vertrauen, dann kann ich ein ganz schönes Arsch sein!

Ich suche mir nie einen Weg und überlege, ob dieser sinnvoll ist oder ehr nicht?
Nein, warum auch? Ich geh gleich los und wenn es zu schwer wird, dreh ich um und suche mir einen neuen Weg... Ankommen kann jeder, der Weg ist das Ziel :D

Ich bin nie der Meinung andrere, schon aus Prinzip nicht!! 
Das wäre mir zu langweilig, aber ich sage grundsätzlich immer das, 
was ich denke...

Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

=> Lieb mich oder
=> Hass mich

        

   

Aufmerksamkeitssucht







Viele Borderliner werden das vielleicht kennen,
man hat teilweise einen sehr großen Drang nach Aufmerksamkeit von anderen Personen.
Man tut alles dafür, dass man Aufmerksamkeit bekommt.

Ich tue dies sehr unbewusst und bin mir in dem Moment auch nicht wirklich im Klaren was ich tue. Für mich ist der Begriff "Aufmerksamkeitssucht" im ersten Moment 
nicht unbedingt was positives, da man hier von "Sucht" redet.

Eine "Sucht" ist in meinen Augen eine sehr negative Sache. 
Es ist verdammt schwer eine "Sucht" zu kontrollieren.
(vielleicht ist es auch gar nicht kontrollier bar?)  

Früher wollte ich dies nie wahr haben.
Jeder sagte zu mir, dass ich andere erpresse, manipuliere etc um einfach 
Aufmerksamkeit zubekommen.
Sollte diese ganzen Tätigkeiten nicht mehr weiterhelfen, so verwickle ich
den jenigen, von dem man Aufmerksamkeit bekommen möchte, in einen Konflikt oder in Streitigkeiten, dadurch habe ich seine Aufmerksamkeit.

Die Situation kommt sehr häufig vor.
Manchmal mehrmals am Tag, aber was erstaunlich ist, ist, dass ich diese 
Aufmerksamkeitssucht nicht bei jedem habe.


Es ist ein langer Weg, bis ich endlich die Aufmerksamkeit habe.
Ganz extrem ist es in Beziehungen.
Sollte ich dann endlich die Aufmerksamkeit erlangt haben,
ist sie mir völlig egal, dann wird es mir wieder zuviel und die Situation eskaliert.   
Es gibt heftige Auseinadersetzungen. 

      
Es kommt hauptsächlich innerhalb der Familie vor bzw eigentlich nur mit meiner
Mutter. Klar, ich liebe sie und alles was ich getan habe, tat mir spätestens einen Tag später wieder leid.   

Ich selber habe mir oft die Fragen gestellt:

"Warum mache ich das?"
"Was habe ich davon?"
"Was will ich damit erreichen?"
"Warum schade ich mir und anderen Leuten?"

Aber eine wirkliche Antwort habe ich nie gefunden.

"Bin ich auf irgendwen oder irgendwas eifersüchtig?"
"Will ich jemanden absichtilich Schaden zufügen?"
"Hab ich einfach nur Angst davor verletzt zu werden?"

Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
Ich weiß überhaupt nicht was mit mir los ist.

Ich bin definitiv nicht mehr der, der ich vor vier Jahren noch war.